Integrative Outdoor Aktivitäten®
Handlungs-
und erlebnisorientierte Aufgaben und Übungen, meist in freier Natur kombiniert
mit fundiertem Wissen über Team- Personal- und Persönlichkeitsentwicklung
bieten die Chance im Tun zu Lernen und im Reflektieren Handlungsmöglichkeiten
zu erweitern.
In freier Natur
findet der Großteil unserer Seminare statt. Die
Natur als Umfeld hat eine entscheidende Rahmenfunktion für Arbeitsfähigkeit,
Offenheit und gesunde Intuition. Ebenso bietet sie uns Metaphern und kann uns
viele Abläufe, Haltungen und Systeme spiegeln.
Ihr Team
lässt
sich auf einen Prozess ein, den wir in Richtung der vereinbarten Ziele professionell begleiten.
Die
beiden Hauptkriterien:
- Handlungsorientiert werden Muster und Systeme erlebbar gemacht, bewusst
wahrgenommen und neu bewertet.
- Prozessorientiert holen wir Ihr Team dort ab, wo es steht und begleiten
es in angepassten Zwischenschritten, Feinabstimmungen und Entwicklungsansätzen.
Beispiele:
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Kooperations- Kommunikationsaufgaben (z.B. Seilwanderungen, Spinnennetz, Acid
River, Lava See)
-
Wahrnehmungsübungen
-
Körper- und Vertrauensübungen
-
Naturerfahrung
- Körper- und Vertrauensübungen
- Orientierungsaufgaben, Biwakierung,
Wanderungen
- High Events (z.B. High Y, Pampers Pole,
Schluchtüberquerungen, Beam, Gigant Leader)
-
Gruppenpädagogische- und gruppenpsychologische Reflexions- und Transfermethoden
Angebote und mögliche
Themen
Teamtraining
Personal
skills
Organisationsentwicklung
Kommunikationstraining
Konfliktmanagement
Führungsqualitäten
Persönlichkeitsentwicklung
Selbstwirksamkeit
Selbsterfahrung
Visionsarbeit ...
Das
Konzept der Integrativen Outdoor- Aktivitäten® (aus
www.ioa.at)
Unter
Integrativen Outdoor-Aktivitäten®
verstehen
wir einen handlungsorientierten Ansatz pädagogisch und psychologisch
fundierter Gruppenarbeit in der Natur.
Besondere
Kennzeichen dieses Konzeptes sind:
-
Es
wird von der Überlegung ausgegangen, dass sich Menschen durch Handeln
entwickeln. Entsprechend werden Maßnahmen und Methoden in den Mittelpunkt
der Arbeit gerückt, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen, ihr Tun unter
vielfältigen Perspektiven zu gestalten und zu reflektieren sowie Chancen
und Fallen in der Entwicklung durch Handeln zu erkennen.
-
Bewegungsbezogene
Aufgaben und Herausforderungen ermöglichen den Teilnehmer/innen eine
Aus-einandersetzung mit grundlegenden persönlichen Themen (Zielsetzungen,
Selbstwirksamkeit, Beziehung zu Körper und Natur etc.) und den Themen der
Gruppe. Persönliches und Gruppenspezifisches sowie die Beziehung zur
Umwelt kann so auf unterschiedlichen Ebenen sichtbar und begreifbar werden.
-
Das
Konzept kann je nach Auftrag Teamentwicklung (Ziel- und
Aufgabenorientierung), Persönlichkeitsentwicklung (Gruppen- oder
Person-Orientierung) oder Therapie fokussieren.
-
Die
Zielgruppe sowie Überlegungen, in welchen Bereichen diese mittels Integrativer
Outdoor-Aktivitäten®
wirkungsvoll unterstützt werden kann, stellen die Basis für die
Planung und Durchführung Integrativer
Outdoor-Aktivitäten®
dar. Ziele
(Auftraggeber/innen, Teilnehmer/innen, Trainer/innen), prozessdiagnostische
Informationen sowie verfügbare Ressourcen (Zeitumfang der Aktivitäten, räumliche
Möglichkeiten, Potentiale der Teilnehmer/innen und Trainer/innen,...)
liefern weitere wesentliche Rahmenbedingungen.
-
In
diesem Sinne bedeutet Integration nicht „beliebige Ganzheitlichkeit“
bzw. die Anerkennung des Prinzips, dass alles irgendwie zusammenhängt,
sondern vielmehr ein vielfältiges Richten von Aufmerksamkeit nach
reflektierten und transparenten Kriterien unter Nutzung von
Methodenvielfalt.
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Der
Begriff der Integration zielt damit auf mehrere Bereiche ab, unter anderem
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Integration von In- und Outdoortätigkeit
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Integration von Aktion und Reflexion
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Integration von Körper, Emotion, Kognition und deren sozialer Bedingtheit
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Integration von vorausgehenden und nachfolgenden Bedingungen (Setting)
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Integration von Kompetenzen bei abgegrenztem Funktionsverständnis
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Integration von unterschiedlichen psychologischen und psychotherapeutischen
Zugangsweisen
-
Natur
erhält als Erfahrungs- und (Er-)Lebensraum eine hohe Bedeutung. Sie bildet
den Rahmen und den Hintergrund, der von den Teilnehmer/innen mit
(symbolischen) Bedeutungen versehen
wird.
-
Durch
Handeln angestoßenes Lernen findet auf allen Ebenen der Persönlichkeit
statt: körperlich, emotional, kognitiv und sozial (durch Handeln, Umsetzen
und Vertiefen) und wird durch die TrainerInnen begleitet, wobei folgende
Ziele im Vordergrund stehen:
-
Handeln
und Handlungsresultate werden aus unterschiedlichen Perspektiven beobachtet
und beschrieben.
-
Daraus werden Hypothesen über die Hintergründe und Zusammenhänge erlebter
Wirkungen
abgeleitet und
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neue, erweiterte Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.
-
Diese werden in neuen Kontexten (Aufgabestellungen, Übungen) geprüft.
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Dieser Vorgang wiederholt sich in mehreren Schleifen (zirkulär).
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Ein
zentrales Ziel ist es, Lernen so zu gestalten und zu reflektieren, dass
TeilnehmerInnen, Teams oder Organisationen in die Lage versetzt werden,
geeignete Anwendungsregeln zur Nutzung des neu erworbenen Wissens in
Alltags- und Berufssituationen zu erwerben.
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Die
Anwenden in unterschiedlichen Kontexten (Transfer) wird methodisch unterstützt.
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Dieser
Ansatz der Natur- und Gruppenerfahrung grenzt sich deutlich gegenüber Konzepten
des ‘Überlebens’ und ‘Überwindens’ ab. Es steht die Auseinandersetzung
mit der persönlichen Lebensqualität im Mittelpunkt.
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Die
Wirkungen Integrativer Outdoor-Aktivitäten®
wurden und werden
umfassend wissenschaftlich begleitet, z.B. bezüglich der Bereiche Persönlichkeitsentwicklung,
Gruppenprozesse, Interventionsmaßnahmen in der Outdoorarbeit, Sicherheit,
theoretischer Grundlagen usw.
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Grundvoraussetzung
für diesen Ansatz bildet eine entsprechende Qualifikation der Leiter/innen
im pädagogischen, psychologischen und sportartenspezifischen Bereich.
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Der
Ansatz verpflichtet sich ethischen Prinzipien auf der Grundlage der
Gleichwertigkeit von Menschen.
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